Vorfahrt für Menschen und
Umwelt: Donauausbau Straubing – Vilshofen nach der Variante D2 ist raumverträglich
Der Bundesvorsitzende des Deutschen Wasserstraßen-
und Schiffahrtsvereins Rhein-Main-Donau e.V. (DWSV), Dr. Roland Fleck, bezieht
im Raumordungsverfahren für den Ausbau der Bundeswasserstraße Donau eine klare
Position: "Der DWSV spricht sich in seiner Stellungnahme zum
Raumordnungsverfahren eindeutig für Umweltentlastung und Wirtschaftsentwicklung
aus und unterstreicht die Raumverträglichkeit der Variante D2.“
Mit seiner bei der Regierung von Niederbayern
eingereichten Stellungnahme vertritt der DWSV die Position seiner derzeit 200
Mitglieder, darunter 60 Städte und Landkreise, 110 Wirtschaftsunternehmen, 10 kooperierende
Verbände sowie 20 öffentliche Institutionen.
Der DWSV hat in seiner Stellungnahme im
Raumordnungsverfahren die Vorteile der staugestützten Ausbauvariante D2
dargestellt und deren Realisierungsnotwendigkeit wie folgt begründet:
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Die Variante D2 mit drei Stauhaltungen
stellt die ganzjährige Befahrbarkeit der Donau mit einer Abladetiefe von 2,50 m
sicher und eröffnet somit die besten ökonomischen und logistischen Potenziale
für den betroffenen Raum.
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Diese mit D2 erreichbare ganzjährige
Zuverlässigkeit ist Voraussetzung für die Akzeptanz der Wasserstraße als
umweltfreundlicher Transportweg und damit für die Verkehrsentlastung nicht nur
der Region Niederbayern.
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Die mit D2 einhergehenden Eingriffe in die
Natur sind ökologisch vertretbar und bieten durch die vorgesehenen
Ausgleichsmaßnahmen hochwertige Chancen für die Naturnähe in diesem Raum.
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D2 ermöglicht außerdem den sichersten
Hochwasserschutz für die Menschen in der betroffenen Region.
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Die Variante D2 ertüchtigt überdies die
Donau als wichtige Ost-West-Achse der Transeuropäischen Netze und ist deshalb
ein wichtiger Integrationsfaktor in einem zusammenwachsenden Europa.
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Dem höheren Mitteleinsatz für die Variante D2
steht ein deutlich höherer Nutzen gegenüber, verbunden mit der Chance, für eine
stark in Anspruch genommene Landschaft und die Menschen in der betroffenen
Region nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.
„Gerade in Zeiten knapper finanzieller Mittel können
alle Steuerzahler mit Recht eine sinnvolle Verwendung ihrer Steuergelder verlangen,
die eine vernünftige, zuverlässige und arbeitsplatzwirksame Beseitigung dieser
Engpassstrecke ermöglicht. Dies ist nach Auffassung des DWSV mit der
Realisierung der raumverträglichen Variante D2 gegeben.“, fasst Dr.
Roland Fleck zusammen.