Pressemeldung

Nürnberg, 29. April 2005

 

Vorfahrt für Menschen und Umwelt: Donauausbau Straubing – Vilshofen nach der  Variante D2 ist raumverträglich

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Wasserstraßen- und Schiffahrtsvereins Rhein-Main-Donau e.V. (DWSV), Dr. Roland Fleck, bezieht im Raumordungsverfahren für den Ausbau der Bundeswasserstraße Donau eine klare Position: "Der DWSV spricht sich in seiner Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren eindeutig für Umweltentlastung und Wirtschaftsentwicklung aus und unterstreicht die Raumverträglichkeit der Variante D2.“

 

Mit seiner bei der Regierung von Niederbayern eingereichten Stellungnahme vertritt der DWSV die Position seiner derzeit 200 Mitglieder, darunter 60 Städte und Landkreise, 110 Wirtschaftsunternehmen, 10 kooperierende Verbände sowie 20 öffentliche Institutionen.

 

Der DWSV hat in seiner Stellungnahme im Raumordnungsverfahren die Vorteile der staugestützten Ausbauvariante D2 dargestellt und deren Realisierungsnotwendigkeit wie folgt begründet:

·         Die Variante D2 mit drei Stauhaltungen stellt die ganzjährige Befahrbarkeit der Donau mit einer Abladetiefe von 2,50 m sicher und eröffnet somit die besten ökonomischen und logistischen Potenziale für den betroffenen Raum.

·         Diese mit D2 erreichbare ganzjährige Zuverlässigkeit ist Voraussetzung für die Akzeptanz der Wasserstraße als umweltfreundlicher Transportweg und damit für die Verkehrsentlastung nicht nur der Region Niederbayern.

·         Die mit D2 einhergehenden Eingriffe in die Natur sind ökologisch vertretbar und bieten durch die vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen hochwertige Chancen für die Naturnähe in diesem Raum.

·         D2 ermöglicht außerdem den sichersten Hochwasserschutz für die Menschen in der betroffenen Region.

·         Die Variante D2 ertüchtigt überdies die Donau als wichtige Ost-West-Achse der Transeuropäischen Netze und ist deshalb ein wichtiger Integrationsfaktor in einem zusammenwachsenden Europa.

·         Dem höheren Mitteleinsatz für die Variante D2 steht ein deutlich höherer Nutzen gegenüber, verbunden mit der Chance, für eine stark in Anspruch genommene Landschaft und die Menschen in der betroffenen Region nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.

 

„Gerade in Zeiten knapper finanzieller Mittel können alle Steuerzahler mit Recht eine sinnvolle Verwendung ihrer Steuergelder verlangen, die eine vernünftige, zuverlässige und arbeitsplatzwirksame Beseitigung dieser Engpassstrecke ermöglicht. Dies ist nach Auffassung des DWSV mit der Realisierung der raumverträglichen Variante D2 gegeben.“, fasst Dr. Roland Fleck zusammen.

 


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