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Presse
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Pressemeldung Nürnberg, Montag 26.Oktober 2008
Binnenschifffahrt bestätigt ihren guten Ruf mit seiner gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Beirat war der Deutsche Wasserstraßen- und Schiffahrtsverein Rhein-Main-Donau e.V. (DWSV) am 24. Oktober 2008 zu Gast in den Räumen der IHK Würzburg-Schweinfurt in der Mainmetropole Würzburg. Unter der Leitung von Ass. Walter Keilbart, Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern in Passau als stellv. Vorsitzendem des DWSV diskutierten Vorstand, Beirat und geladene Gäste über den ökonomischen und ökologischen Verkehrsträgervergleich Straße, Schiene und Wasserstraße. Die gleichnamige Studie wurde fachlich erläutert vom Projektleiter der mit dieser Untersuchung beauftragten Planco Consulting GmbH, Dr. Frank Trosky.
Als Fazit stellte Dr. Trosky fest: Die Binnenschifffahrt ist der ökologisch günstigste wie auch sicherste Verkehrsträger, der zudem die geringsten externen Kosten verursacht. Sie ist auch volkswirtschaftlich am günstigsten, wenngleich sie ökonomisch gesehen bei einigen Relationen nicht immer vorne liegt. Beachtlich ist die Transportleistung der Binnenschifffahrt: Mit nur 8% Anteil an der gesamten Verkehrsinfrastruktur erbringt sie 16% der gesamten Transportleistung im Güterverkehr.
Bemerkenswert ist auch der wachsende Containertransport in der Binnenschifffahrt. Hier beträgt der Anteil beim Binnenschiff inzwischen 29% gegenüber der Bahn mit nur 16%. Dass es hierbei entscheidend auf die Transportstrecke und die Rahmenbedingungen ankommt, darf nicht unerwähnt bleiben. Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass mit zunehmender Schiffsgröße und Abladetiefe die Kosten je tkm günstiger werden.
Zum vieldiskutierten Thema NOX-Emissionen stellt Dr. Trosky fest, dass aufgrund der langen Lebensdauer von Schiffen die Altersstruktur der Schiffe in der Regel nicht mit derjenigen der Motoren übereinstimmt, weil diese häufiger erneuert werden. Das lässt berechtigte Zweifel an den bisherigen – stark negativen – Emissionsaussagen anderer Institute aufkommen. Für die Zukunft sieht Trosky gerade in diesem Bereich große Verbesserungen für die Binnenschifffahrt durch die demnächst in Kraft tretenden EU-weiten neuen Richtlinien. |
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Pressemeldung Nürnberg, Freitag, 08.02.2008
Donauausbau: Die Wirtschaft fordert Variante C/C2,80 DWSV-Vorsitzender Dr. Fleck informierte EU-Koordinatorin Karla Peijs
Dr. Roland Fleck, der Vorsitzende des DWSV – Deutscher Wasserstrassen- und Schiffahrtsvereins Rhein–Main–Donau, hat jetzt die EU-Koordinatorin Karla Peijs in Straubing offiziell über die Position des DWSV informiert. Im Rahmen einer Moderationsrunde zum Donauausbau, die von der EU-Koordinatorin Karla Peijs geleitet wurde, sprachen Befürworter wie auch Gegner des Donauausbaus über die mögliche weitere Vorgehensweise.
Der Vorsitzende betont: „Ich begrüße die Initiative der EU außerordentlich. Die Moderation hat zur Aufgabe, dass die Transparenz in Argumentation und Verfahren steigt und damit die Akzeptanz der jeweiligen Positionierungen verbessert werden kann. Der Einsatz von Frau Peijs zeigt, wie wichtig das Donauausbauvorhaben zwischen Straubing und Vilshofen der Europäischen Union ist“.
Die ehemalige niederländische Ministerin für Verkehr, Wasserwirtschaft und öffentliche Arbeiten wurde von der Europäischen Kommission im vergangenen Jahr zur Koordinatorin der Trans-Europäischen Netze für die Binnenschifffahrt berufen.
Dr. Fleck zeigt sich dialogbereit: „Der DWSV wird sich am Monitoring-Prozess zwischen Gegnern und Befürwortern beteiligen. Hier werden wir für die Position argumentieren, dass die Donauausbauvariante C/C2,80 geeignet ist. Es handelt sich um eine Kompromissvariante mit der gleichzeitig die wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen vereint werden.“
Der DWSV machte klar, dass die Donau zwischen Straubing und Vilshofen keine regionale, bayerische oder deutsche Wasserstrasse ist. Die europäische Dimension gilt es zu berücksichtigen und einzubeziehen.
Es gibt daher noch viel Arbeit: “Es steht aber noch ein längerer Weg bis zur Entscheidung über die Ausbauvariante bevor. Bestimmte Personen und Institutionen wollen sich auch nach dieser Moderation immer noch nicht vorstellen, ihren Möglichkeitsraum bei den Ausbaualternativen um eine Stauhaltung zu erweitern. Umso wichtiger wird es sein, in nächster Zeit nicht isoliert die Effekte des Donauausbaus, sondern die ökologischen Auswirkungen des Gesamtverkehrssystems von Binnenschiff, Eisenbahn und LKW in verschiedenen Varianten zu diskutieren. Unabhängig davon: Der Knoten, der am schwierigsten zu lösen ist, besteht noch immer in der SPD-Fraktion des Deutschen Bundestages“, resümiert Dr. Fleck.

Das Bild zeigt Dr. Roland Fleck, Vorsitzender des DWSV (links), Frau Karla Peijs, EU-Koordinatorin (Mitte) und Manfred Weber, Mitglied des Europäischen Parlaments (rechts) im Anschluss an das Moderationsgespräch im Gründerzentrum Straubing-Sand. |
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Pressemeldung Freitag, 19. Oktober 2007
Ausbauappell des DWSV an die neue Bayerische Staatsregierung und die SPD in Berlin und Bayern!
Dr. Roland Fleck, Vorsitzender des Deutschen Wasserstraßen- und Schiffahrtsvereins Rhein-Main-Donau e.V. (DWSV), leitete am 19. Oktober 2007 eine gemeinsame Sitzung von Vorstand und Beirat des DWSV im traditionsreichen Wolferstetter Keller in Vilshofen. Ziel der gemeinsamen Sitzung war es, nach Bewertung der gegenwärtige Situation um den Donauausbau, klare Forderungen Richtung Koalitionsausschuss in Berlin und Landespolitik zu richten.
Vorsitzender Dr. Roland Fleck fasst zusammen: “Als wichtiges Resultat der gemeinsamen Sitzung appelliert der DWSV an die SPD auf Bundes- und Landesebene, die Faktenlage beim Donauausbau nicht mehr zu ignorieren. Die dortige Blockadehaltung gegen einen nachhaltigen Donauausbau mit positiven Wirtschafts-, Investitions- und Klimawirkungen muss überdacht werden. Die SPD in Bund und Bayern ist aufgefordert, offen über die Kompromissvariante C/C2,80 zu sprechen. Die neue Bayerische Staatsregierung wird aufgerufen, sich stark für den Donauausbau nach der Variante C/C2,80 einzusetzen. Den neuen CSU-Parteivorsitzenden Erwin Huber bitten wir, das Vorhaben im Rahmen der Koalitionsverhandlungen endlich als „alpha-Thema“ auf die Berliner Tagesordnung zu setzen!“
„Mit dem klaren Ergebnis des Raumordnungsverfahrens – der Variante C/C2,80 – ist eine Ausbaulösung gefunden, die ökonomische und ökologische Anforderungen gleichermaßen berücksichtigt. Aber eines muss auch klar sein: Mit diesem Kompromiss ist die Grenze für einen wirtschaftlich und logistisch noch sinnvollen Donauausbau erreicht. Schifffahrt und Wirtschaft haben diesen Kompromiss akzeptiert und damit bewiesen, dass sie nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch zu denken bereit sind. Diese umfassendere und ganzheitliche Betrachtungsweise darf nun auch von den Ausbaugegnern eingefordert werden.“, verlautete aus der Vorstandssitzung.
An dem Treffen mit dem Beirat nahmen auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, MdB Ernst Hinsken und MdL Franz Meyer sowie Vilshofens Bürgermeister Georg Krenn teil.
Eine vorurteilsfreie und offene Diskussion fordert auch MdB Ernst Hinsken. Als Tourismusbeauftragter der Bundesregierung liegen ihm der Erhalt der Schönheiten des Donautals und dessen wirtschaftliche Entwicklung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen am Herzen. Hierbei sollten Ökonomie und Ökologie nicht in einen künstlichen Gegensatz gestellt werden, denn schließlich wird die Donau bereits seit Jahrhunderten als Transportweg genutzt.
Mit Blick auf die Finanzierung stellt MdL Franz Meyer, ehemaliger bayerischer Finanzstaatssekretär, fest, dass die Ausbauvariante C/C2,80 einen fairen Interessenausgleich darstellt, die Befahrbarkeit der Donau gewährleistet, den Natureingriff begrenzt und damit den Einsatz von Steuergeldern rechtfertigt.

von links: Vorsitzender des DWSV Dr. Roland Fleck, MdL Franz Meyer, MdB Ernst Hinsken, Vilshofens 2.Bürgermeister Georg Krenn |
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