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Main-Donau-Kanal
main-donau-wasserstrasseAm 13. Juni 1921 schlossen das Deutsche Reich und Bayern den Main-Donau-Staatsvertrag. Er legte den Ausbau der Großschiff-fahrtsstraße Main-Donau von Aschaffenburg bis Passau fest und schuf die Grundlage für die Ausbaugesellschaft Rhein-Main-Donau AG. Diese erhielt neben dem Bauauftrag die Aufgabe, die elektrischen Wasserkräfte auszubauen und mit diesen Überschüssen das Wasserstraßenprojekt zu finanzieren. Diese Konstruktion erwies sich in den folgenden Jahren als außerordentlich fruchtbar, ja als eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen.

1960 wurde mit dem Bau des Main-Donau-Kanals in Bamberg begonnen. Am 25. September 1992 wurde der Main-Donau-Kanal mit der Verkehrsfreigabe auf dem letzten Teilstück zwischen Hilpoltstein und Berching eröffnet.

Die wechselvolle Geschichte des Main-Donau-Kanals von ersten Bauplänen über kontroverse Diskussionen bis hin zur Realisierung wird in der Festschrift des Deutschen Wasserstraßen- und Schiffahrtsvereins Rhein-Main-Donau e.V. historisch recherchiert und im Kontext der jeweiligen Zeit dargestellt. Das Buch ist erhältlich bei der Geschäftsstelle des DWSV.

Aktuelle Informationen zum Main-Donau-Kanal finden sie auch unter www.wsv.de. Verkehrsberichte, Pegelstände und weitere wichtige Mitteilungen für Güter- und Freizeitschifffahrt vermittelt das Elektronische Wasserstraßen-Informationssystem der Schifffahrtsverwaltung des Bundes www.elwis.de.



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