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Das Binnenwasserstraßennetzkarte_wasserstrassen



Die Gesamtlänge des deutschen Binnenwasserstraßennetzes beträgt ca. 7.300 km. Etwa 4.800 km davon besitzen innerhalb des nach Leistungsfähigkeit klassifizierten Wasserstraßennetzes maßgebliche Bedeutung für den internationalen Güterverkehr in Europa. Die Hauptader des europäischen Wasserstraßennetzes und zugleich die verkehrsreichste Binnenwasserstraße der Welt ist der Rhein mit seinen Nebenflüssen Neckar, Main, Mosel und Saar. Das sogenannte Rhein-Stromgebiet, die frei fließenden, teils geregelten Flußläufe Weser, Ems, Donau, Elbe, Spree/Oder und die 1.660 km künstlich angelegte Kanalstrecken wie Dortmund-Ems, Mittelland-, Elbe-Seiten- und Main-Donau-Kanal bilden ein hinreichend dichtes Infrastrukturnetz. Fast alle bedeutenden Industrie- und Handelszentren sowie mehr als 56 deutsche Großstädte verfügen über Wasserstraßenanbindung und so über die ökologischste Verkehrsinfrastruktur. Sie haben Anschluß an die großen europäischen Seehäfen Hamburg, Bremerhaven, Rotterdam, Amsterdam und Antwerpen.

Auch die Donau war schon immer ein wichtiger Verkehrsweg. Sie ist seit 1992 durch den Main-Donau-Kanal mit dem Rheinstromgebiet verbunden.

Das Mitteilungsblatt Nr. 99 des DWSV (Größe: 1,8 MB) ist dem Ausbau des deutschen Binnenwasserstraßennetzes gewidmet und bietet einen Überblick über die für den Güterverkehr wesentlichen deutschen Binnenwasserstraßen und deren zur Zeit laufendem bzw. unmittelbar bevorstehendem Ausbau. Fachliche Beiträge hierzu lieferten die sieben Wasser- und Schiffahrtsdirektionen Deutschlands, die auch als Gliederungsschema dienten.