Investitionsvolumen
Die Gesamtkosten, welche von der Rhein-Main-Donau AG für den Ausbau der Wasserstraße Aschaffenburg – Passau zu tragen sind, betragen ca. 6,0 Mrd. DM. Dieser Betrag enthält jedoch nicht die Investitionen für den Kraftwerksbau.
Um die Gesamtkosten des Ausbaus der Main-Donau-Wasserstraße Aschaffenburg – Passau zu erfassen, sind hierzu noch Ausgaben hinzu zu rechnen, welche die Rhein-Main-Donau AG im direkten Vertragsverhältnis mit der Bundesrepublik Deutschland in den Ausbau der Strecke Regensburg – Straubing mit 1,2 Mrd. DM investierte – zusammen somit 7,2 Mrd. DM. Die für die Strecke Straubing – Vilshofen voraussichtlich noch anfallenden Kosten können derzeit noch nicht beziffert werden, da die politische Entscheidung zum Ausbau dieser Reststrecke immer noch aussteht.
Der Investitionsaufwand für den eigentlichen Main-Donau-Kanal von Bamberg bis Kelheim beträgt rd. 4,7 Mrd. DM. Das sind bei einer Länge von 171 km 27,5 Mio. DM pro km.
Zum Vergleich hierzu ist interessant, dass ein Kilometer Autobahnstrecke je nach topographischen Verhältnissen 10 – 20 Mio. DM pro km und die Neubaustrecke der Deutschen Bahn zwischen Würzburg und Hannover ca. 36 Mio. DM pro km gekostet haben.
Berücksichtigt man die Multifunktionalität der Wasserstraße – im Gegensatz zu Bahn und Autobahn dient sie nicht nur der Beförderung von Personen und Gütern, sondern auch der Erholung für die Menschen und als Lebensraum für Flora und Fauna – so erscheinen die Investitionskosten für die Wasserstraße in einer noch günstigeren Relation.
Weitere Informationen zur Multifunktionalität der Wasserstraße finden Sie hier.
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